Der Webbrowser
Ohne einen Webbrowser sind digitale Geräte heutzutage kaum noch nutzbar. Der Webbrowser ist der Zugang zum Internet und unersetzlich, um Webseiten und Webanwendungen nutzen zu können.
Inzwischen existiert eine starke Monopolstellung einiger weniger großer Webbrowser:
- Chrome (Google)
- Firefox (Mozilla)
- Safari (Apple)
- Edge (Microsoft), basiert auf Chrome
Sicherheit
Lange galten Webbrowser als relativ sicher. Eine schadhafte Webseite konnte nicht viel Unheil anrichten, sofern der Nutzer nicht explizit eine Datei heruntergeladen oder sensible Daten eingegeben hat. Der reine Besuch galt als ungefährlich.
Jüngste Erkenntnisse deuten aber langsam in eine andere Richtung. Sowohl durch menschliche Sicherheitsexperten als auch mit KI-Technik wurden besonders in den letzten Jahren eine Vielzahl, teilweise kritischer, Sicherheitslücken in allen großen Webbrowsern gefunden.
Ein besonders schwerer Fall betraf im März Apple, wo allein der Besuch einer schadhaften Seite ausreichen konnte, um das gesamte Gerät zu gefährden. Zum Artikel Attacke auf Apple-Geräte: Schnell updaten.
Aktuell gab es noch keine großangelegte Kampagne, die flächendeckend schwere Sicherheitslücken ausgenutzt hat. Auch weil die Browser-Hersteller im Wettlauf noch vorne liegen. Fast wöchentlich werden Updates veröffentlicht.
Die Branche geht sehr sensibel mit dem Thema um und versucht, Informationen zu den Sicherheitslücken unter Verschluss zu halten. Weil einige Webbrowser Open Source sind, kann spätestens nach der Behebung der Sicherheitslücke ein Rückschluss auf ihre Funktionsweise gezogen werden. Cyberkriminelle können dieses Wissen auch noch im Nachgang ausnutzen, um veraltete Versionen anzugreifen.
Empfehlung
- Aktualisieren Sie Ihren Webbrowser regelmäßig und stellen Sie sicher, dass automatische Updates aktiviert sind.
- Nutzen Sie einen der bekannten, großen Webbrowser, um regelmäßige und schnelle Updates zu bekommen.
- Seien Sie wachsam, welche Links Sie anklicken und welche Webseiten Sie besuchen.