Der Boom
2025 brach ein regelrechter KI-Boom los. Im Wochentakt kündigen große Technologiekonzerne neue milliardenschwere Investitionen in KI-Technik an. Denn KI-Technik braucht aktuell immer mehr Rechenleistung.
Rechenzentren zeichnen sich durch Unmengen an verbauter Hardware aus. In den aktuell größten Rechenzentren der großen Technologiekonzerne werden schnell hunderttausende Server verbaut. Und nie wurden mehr Rechenzentren geplant und gebaut als aktuell.
Hohe Preissteigerungen
Kein Wunder also, dass die Hardwarehersteller aktuell sehr gut gefüllte Auftragsbücher haben. Manche Hersteller sollen auf Jahre bereits ausgebucht sein.
Endkunden und Arbeitscomputer stehen dabei aufgrund der vergleichweise geringen Marge am Ende der Lieferkette.
Die Preise für Arbeitsspeicher und Festplatten z. B. legten alleine im letzten Jahr teilweise um mehr als 50 % zu. Ein Ende der Preisentwicklung ist bisher nicht abzusehen. Große Produktionsausweitungen seitens der Hardwarehersteller sind mittelfristig nicht zu erwarten.
Überschaubare Konsequenzen
Während die Preissteigerungen für große Konzerne und Anbieter von IT-Infrastruktur zum Problem werden, kann für Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen zumindest von einer stabilen Lage ausgegangen werden.
Es sind zwar weitere Preissteigerungen zu befürchten, aber aufgrund der kleinen benötigten Menge an Hardware, werden kleinere Unternehmen finanziell nicht in Bedrängnis geraten. Die Preise für normale Bürohardware und kleine Server sind in Relation zur benötigten Rechenleistung und Speicherkapazität immer noch historisch günstig.
Empfehlungen
- Kaufen Sie Hardware, wenn Sie diese benötigen.
- Dimensionieren Sie Ihre Hardware so, dass diese für die nächsten Jahre ausreichend ist.
- Warten Sie mittelfristig nicht auf fallende Preise.